Müdes Christsein - oder leben mit den Gaben Gottes
=> Was versteht man unter "müdes Christsein"?
=> Warum gibt es so viele müde , ausgelaugte und innerlich leere Christen?
Viele arbeiten sich müde, opfern sich auf für die Sache Jesu.
Viele investieren viel Kraft und Zeit und sind darüber leer geworden.
Eines Tages ist die Freude weg. Das Christsein und das Leben werden mühevoll. Man macht mit, aber ohne innere Freude und Schwung.
Offb. 2,1-7: Aufopferungsvolle Gemeinde, aber die erste Liebe ging ihr verloren.
Merkmale bei erkalteter Liebe:
Grund:
Ziel:
Beispiel verlorener Sohn:
Lebensgrundsätze des zweiten Sohnes:
=> Wo machen wir keinen Gebrauch von dem Reichtum, den uns Gott schenkt?
=> Was hindert uns an der "Festfreude"?
Praktische Ideen, um die Gaben Gottes zu empfangen:
1. Angeschlossen sein an die Kraft des Heiligen Geistes
Als Nachfolger Jesu besitzen wir den Heiligen Geist.
Doch jetzt geht es darum, daß dieser Geist immer mehr Raum in meinem Leben gewinnt.
Daß mein Leben immer mehr von seiner Kraft und seiner Herrschaft bestimmt wird
Sich immer wieder neu mit der Kraft des Heiligen Geistes füllen lassen (keine einmalige Sache).
Bibelstellen:
"Ströme lebendigen Wassers" (Joh. 7,38)
"Werdet voll Geistes" (Eph. 5,18)
Bitte um den Heiligen Geist (Luk. 11,13)
2. Leben mit den Verheißungen Gottes
Im Jakobusbrief heißt es, daß die Christen deshalb so wenig von den Gaben Gottes haben, weil sie ihn nicht darum bitten (Jak. 4,2b).
In der Bibel gibt es viele Verheißungen, die oft leider viel zu wenig in Anspruch genommen werden.
Bitte an ältere Christen, die jungen Christen anzuleiten und von ihren Erfahrungen erzählen.
Zielorientiert leben:
Bibelstellen:
"Alles, was ihr bittet in eurem Gebet, glaubt nur, daß ihr’s empfangt, so wird’s euch werden" (Mt. 11,24).
Lk. 11,9
Joh. 14,13
3. Vorschläge für die Praxis
Frage: Darf man Gott überhaupt so konkret festlegen?
Jesus fragte auch den blinden Bartimäus "Was willst Du, daß ich Dir tun soll? (Mk. 10,51)
Gottes Anfrage an mich:
Wenn ich keine konkreten Wünsche und keine Hoffnungen für meine Umgebung und meinen Aufgabenbereich habe, dann kann Gott auch nichts tun. Gott möchte, daß wir mit unseren Wünschen und Bitten zu ihm kommen und ihm dadurch unser Vertrauen zeigen.
Quelle: G. Schaible: Weiterkommen - Im Glauben wachsen