Leben in Dankbarkeit

Gott ist gut! Denn er hat mich heute schon reich beschenkt: aufstehen, anziehen, satt, Sonne, Freunde, dass ich hier bin ... Ich bin Gott so dankbar!

F:  Was ist angenehmer: dankbare oder undankbare Menschen?

Ob ein Mensch dankbar oder undankbar ist, entscheidet sich nicht an Lebenssituation und äußeren Umständen ® es entscheidet sich in seinem Herzen!

Es gibt verschiedene Arten von Predigten: Tun (Verhalten, was ich mache oder nicht mache) und Sein (wie mein Herz ist).

F: Was ist wichtiger? ® Sein – denn wenn ich mein Verhalten ändere, ohne mein Herz/Inneres zu ändern, ist das im schlimmsten Falle scheinheilig! Gott schaut unser Herz an.

Heute: Inneres, Herz: ein dankbares Herz führt zu mehr Lebensqualität, Gesundheit, Attraktivität und Beziehungen, Beziehung zu Gott.

Gordon McDonald: „Wie will ich leben, wenn ich alt bin? Finde ich Vorbilder?“ ® diese waren dankbar!

Gott möchte, dass wir dankbar sind!

Wir sind ihm sogar Dank schuldig. Auch Jesus hat gedankt (vor dem Essen – hat euch das noch nie gewundert?).

Eine gottlose Gesellschaft erkennt man daran, dass die Menschen für das Gute, das sie bekommen, nicht dankbar sind! Rö 1,21: Die Menschen wollten Gott nicht danken und deshalb konnten sie seinen Willen nicht mehr erkennen. Das ist heute nicht anders: Bsp: Undankbarkeit der Kollegen

Gott will unsere Dankbarkeit – und: Dankbarkeit gehört zu unserer Rettung:

Wer mir dankt, der bringt ein Opfer, das mich ehrt. Es gibt keinen anderen Weg, nur so kann ich ihn erretten! (Ps 50,23)

ehren: Gott hat das „verdient“, das steht ihm zu.

erretten: durch Dank für Golgatha

Aber: ein dankbares Herz haben wir nicht von alleine. Die meisten von uns müssen etwas dafür tun: es ist eine tägliche Entscheidung, es muss gelernt werden, es ist manchmal anstrengend und es braucht Disziplin!

Bsp: Kinder am Wurststand: „Wie sagt man?“ ® Wir sind auch solche Kinder ...

Bsp: Tischgebet in Pizzeria

Das zeigt uns Gott durch einen Menschen: David

Ich will den Herrn von ganzem Herzen loben, alles in mir soll seinen heiligen Namen preisen!

Ich will den Herrn loben und nie vergessen, wie viel Gutes er mir getan hat.

 (Ps 103, 1-2)

David traf eine Entscheidung: „Ich will Gott immer dankbar sein und nie vergessen, was er mir Gutes getan hat.“

F: Wir üben jetzt: Für was bist du Gott dankbar? ® Stilles Gebet

Danken führt zur Zufriedenheit

»Die glücklichsten Menschen sind nicht die, die am meisten haben, sondern die, die am meisten danken können!« (W. J. Oehler)

Wir wachsen mit einer Lüge auf: Wenn ich mehr habe, bin ich glücklicher.

Bsp: Kind im Supermarkt mit vollem Wagen schreit an der Kasse, weil er das Stofftier nicht bekommt. ® Sind Kinder zufriedener, wenn sie so viele Spielsachen haben? ® Afrika: glückliche Kinder mit einem Spielzeug aus Stöcken und alten Dosen. So sind wir alle! Willi willi willi ...

Schau an, was du hast, dann wirst du dankbar und zufrieden. Bsp: Glas: halb voll oder halb leer?

»Wer danken kann, für den bekommt die Welt ein anderes Gesicht!« (Rainer Schmidt)

Bsp: Folie Gesicht: das Gesicht bleibt gleich, aber es sieht doch ganz anders aus.

Wenn ich nur dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde. Wenn mir gleich Leib und Seele verschmachtet, so bist du doch, Gott, allezeit meines Herzens Trost und  mein Teil. (Ps 73, 25+26: Asaf: Anfechtung und Trost beim Glück des Gottlosen)

Bsp: Nach einem Autounfall: „Wenn mein Bein wieder funktioniert, dann werde ich Gott mein Leben lang dankbar sein.“ Der Besucher wundert sich nach 1 Jahr, dass der Patient nicht dankbar ist, obwohl sein Bein ok ist. ® Müsste nicht erst recht der dankbar sein, der keinen Unfall hatte?

Oft ist man zornig/bedrückt, weil eine unbedeutende Kleinigkeit nicht ok ist – und das wirklich Wichtige sehen wir nicht. Das größte Geschenk schätzen wir gering. F: Was ist das größte Geschenk?

Warum lächelst du nicht, du hast doch das ewige Leben?

Dankbarkeit ist der Schlüssel zur Zufriedenheit (Albert Schweizer)

Danken als Waffe gegen die Sorgen

Sorge ist die große Waffe des Teufels – er hat mehr Menschen durch Sorgen das Leben genommen als durch irgendetwas anderes. Viele Menschen lassen sich verängstigen/verbittern/krank machen/umbringen vor Sorge. ® geistl. Kampf! Die Waffe des Feindes: Lüge.

Sorge:

  1. Ich stelle mir vor, wie schlimm alles werden könnte – und habe Recht! Es könnte wirklich so schlimm werden.
  2. Ich vergesse, dass ich einen Gott (Vater) habe, der mich liebt.
  3. Ich vergesse, wie oft Gott mich schon bewahrt und gesegnet hat.

Bsp: Tony mit dem Fahrrad im Wald. / Aktenzeichen xy ® hilft mir das, wenn ich alle Verbrechen dieser Welt kenne?

Sorge ist „normal“, aber Jesus sagt: Sorgen ist heidnisch (für Menschen, die Gott nicht kennen):

Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden? Nach dem allen trachten die Heiden. Denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr all dessen bedürft. Mt 6, 31-32)

Er gab uns eine Waffe gegen das Sorgen: Dankbarkeit

Bsp: Israel (immer ein Bild für uns): Stehen vor dem Einzug in das versprochene Land in einem Kampf gegen ihre Sorgen (nicht gegen ihre Feinde!): Sorgen(Angst) vor dem großen Volk, das dort lebt, vor den Riesen. Das ist auch unsere Angst! Der Kampf wird im Kopf verloren! Die meisten Kämpfe verlierst du im Kopf, und nicht im Leben! Was sagt Gott durch Mose:

Der HERR, euer Gott, der vor euch herzieht, er wird für euch kämpfen nach allem, was er in Ägypten vor euren Augen für euch getan hat, und in der Wüste, wo du gesehen hast, dass der HERR, dein Gott, dich getragen hat, wie ein Mann seinen Sohn trägt, auf dem ganzen Weg, den ihr gezogen seid, bis ihr an diesen Ort kamt.  (5. Mo 1, 30-31)

Gott hatte schon viel, viel größere Schwierigkeiten/Riesen für sie bewältigt: Ägypten war Weltmacht! Aber:

„Und trotzdem glaubtet ihr dem HERRN, eurem Gott, nicht.“ ® Damit war der Kampf verloren! Sie lebten nicht in Dankbarkeit, sondern im Schimpfen/Misstrauen. Da konnte der Teufel sie packen. ® Kampf im Kopf/Gedanken/Herzen verloren!

Beginne heute, dankbar zu sein für alles, und du wirst Sieg haben!

»Im Dank liegt eine Gewalt, vor der alle finsteren Geister weichen!« (Hermann Bezzel, Ev. Theologe)

„Danken hilft vor Wanken.“

Danken als Hilfe in Schwierigkeiten

F:  Dankbar für alles!

Saget Dank allezeit für alles (Eph 5, 20)

Bsp: Ein Kind wird von seinen Kameraden immer wieder verhauen. Der Vater dankt Gott dafür? F: Ist das richtig?

Gott will nicht, dass wir für das Böse danken (z.B. für den Teufel). Das Böse ist böse! Wie soll ich Gott für etwas danken, was vom Teufel kommt? Darüber freut sich Gott nicht!

Was wäre richtig?

·         Das Böse als böse erkennen

·         Das Gute als gut erkennen

·         In allem Gott dankbar sein, dass er stärker und größer ist und dass durch Ihn das Gute und das Böse zum Besten dienen wird.

F: Kann ich wirklich dankbar sein, wo ich doch so viel Not/Probleme/Mangel in meinem Leben habe? ® Hast du wirklich nur Probleme und Mangel in deinem Leben?

Bsp: Punkt-Blatt: Was siehst Du auf diesem Blatt?

Bsp: Leiter einer Klinik für psychische Krankheiten: »Ich sage den Kranken bei der Aufnahme: ´Wenn sie hier andere Kranke treffen, unterhalten sie sich bitte mit ihnen über ihre Gesundheiten, die sie ja auch noch haben!´« - Er wies mich darauf hin, dass niemand nur krank ist.

Bsp: Wiebke ® sich der wunderbaren Führung Gottes in meinem Leben bewusst werden.

Bsp:  Das Blatt wird zum Notenblatt („Hab Dank von Herzen Herr ...“)

In meinem Leben gibt es Schönes und Schwieriges, Gutes und Böses. Das ist kein Grund, undankbar zu sein! Das macht mich einmalig und wertvoll.

·         Die wertvollste Briefmarke hat einen Fehler ® das macht sie einmalig.

·         Glatte Menschen sind langweilig und profil-los: „Ich bin nicht schön, aber ich bin interessant“
Manchen Menschen bleibt alles Schwere erspart. Sie kennen keine Enttäuschung, keine Angst, kein Leid. Sie sterben auch nicht, sie verdorren wie Früchte, die bei der Ernte vergessen werden.“

Es geht nicht um das Tun, sondern um das Sein = Herz: Entscheidung: Ich will dankbar sein: Gott, Menschen, Leben.

Sag JA zu den schwierigen Punkten im Leben und bewahre dir ein dankbares Herz, dann wirst du ein gesegnetes Leben haben!

»Dank und Liebe bleiben die großen Mächte, die mehr Siege gewinnen als alle Heere der Welt!«( Friedrich von Bodelschwingh)

 

Lied auf Notenblatt singen: Hab Dank von Herzen Herr