Masken ab - Jetzt wird es ernst

Josua 7,1-13

 

 

Ich lese Josua 7,1-13.

Wir wollen uns gemeinsam diesen Text unter zwei Gesichtspunkten anschauen. Zum einen die Auswirkung, die das Verhalten Achans auf dessen Leben hatte, und zum Anderen was das ganz konkret für unser Leben bedeutet.

Josua führte das Volk Israel über den Jordan und machte sich an die Eroberung des verheisenen Landes. Jericho war ein eindrücklicher Beweis für den Beistand Gottes.---

Und jetzt?? Die kleine Stadt Ai wird zur unüberwindlichen Festung für das Volk Israel. Die große Krise beginnt.

V 1: Schon ganz am Anfang diese Kapitels wird berichtet wie Achan vor Gott in Sünde fällt. Er nimmt gegen den Willen Gottes etwas von der verbotenen Kriegsbeute mit in sein Zelt, vergräbt es dort und denkt vielleicht er hat ein Schnäppchen gemacht für schlecht Zeiten. Wir denken uns vielleicht: So dumm ist man ja auch nicht und sündigt so wild drauf los. Und was passiert jetzt? Die Sünde Achans bleibt nicht die Angelegenheit von Achan und Gott allein, sondern zieht Kreise bis in das ganze Volk hinein.

V 2-5: Josua schickt Boten los um die Stadt Ai auszukundschaften. Kleine Stadt—wenig Kriegsvolk—nicht das ganze Kriegsvolk hinaufziehen—die Krieger Israels werden jämmerlich geschlagen.

V 6-9: Josuas Glauben liegt am Boden und diese Not die ihn so umtreibt zerreißt ihn innerlich fast. Er ist am Ende und geht in seiner Not sogar soweit, in Frage zu stellen ob es richtig war über den Jordan zu gehen. Seine Not wird existentiell.

V 10-13: Gott öffnet Josua die Augen und zeigt ihm wo der Haken für diese ganze Misere ist. Und zwar nicht bei Josua oder den Kundschaftern, sondern bei der Sünde Achans.

 

Was bedeutet das für uns ??

 

 

Wo keine Gottesfurcht herrscht gibt es auch keine Furcht vor Gottes Gerechtigkeit!!!

 

AMEN

GEBET!!