Daniel – Keine Angst vor ganz neuen Zeiten

Es gibt Momente im Leben, da hat man das Gefühl, in einem Augenblick von der Hölle ins Paradies zu kommen. Eben noch war man in der Hölle: Bedrohung, Angst, Krankheit, Leid. Und auf einmal ist das alles vorbei und man denkt: irgendwas stimmt nicht. Entweder das „Gestern“ war ein böser Traum – oder Heute ist eine Fata Morgana. Da passt etwas nicht zusammen.

So ging es dem jungen Mann. Er war vielleicht gerade 13 Jahre alt. Jung, lebensfroh, intelligent, wissbegierig. Aber er hatte mehr Schreckliches erlebt als mancher Alte. Erst der Krieg, dann die Belagerung seiner Heimatstadt. Die Feinde waren zu stark. Der Ring hatte sich geschlossen. Der Angriff war nur noch eine Frage der Zeit. Nach einigen Wochen war der Hunger zu groß, die Schwäche ebenso. Der Verteidigungsring war schnell überwunden. Der Widerstand war vergeblich. Er sah viele Menschen sterben: Verwandte, Freunde, Kinder, Männer. Er selbst überlebte? Warum? Dann kommt das Lager, die Verhöre – und der lange Marsch der Gefangenen. Marschieren, von morgens bis abends. Berge, Felsen, Wüsten, Sand – Berge, Felsen, Wüsten,. Sand - ... Hunger, noch schlimmer der Durst. Wer nicht durchhält, bliebt liegen. Verdurstet, verhungert. Sein Gehirn trocknet ein, er kann Tag und Nacht, Freund und Feind nicht mehr unterscheiden.

Irgendwann: die Stadt der Feinde. Er nimmt nicht mehr viel wahr. Keine Gedanken, keine Gefühle. Diese Hilflosigkeit. Diese Unmündigkeit. Er kann ja nichts ändern. Wieder ein Lager. Ein Appell. Eine Auswahl. Du – und du – und du. Mitkommen! Wohin? Zur Hinrichtung? Es wäre eine Erlösung.

Man führt ihn in ein großes Gebäude. In einen leeren Raum. Türe zu. Stille. Er kann nicht mehr. Er schläft vor Erschöpfung ein.

Am nächsten Tag ist alles anders. Er bekommt Kleider – neue, schöne, fremde Kleider. Er muss sich waschen, seit vielen Monaten zum ersten Mal. Dann kommt ein hoher Herr, eine Autorität. Die anderen verbeugen sich. Der Mann schaut ihn genau an. „Wie heißt du?“ „Daniel“ „Ich sage dir: Ab heute heißt du nicht mehr Daniel, sondern Belschazar.“ Er wird in einen großen Raum geführt. Er traut seinen Augen nicht: Tische voll mit köstlichen Speisen. Fremd, aber verlockend gut. Fleisch, Beilagen, Obst, Süßspeisen. Seit Monaten immer Hunger, und jetzt so etwas. Viele junge Leute dort, alle in seinem Alter. Alle mit denselben Kleidern, die auch er jetzt an hat. Musik – fremd, aber schön. An den Wändern große Regale mit Büchern. Ein Teller wird ihm gereicht. Und ein Becher mit Wein. Er versteht die Welt nicht mehr. Gestern war er noch in der Hölle, hatte den Tod vor Augen. Und heute im Paradies? Man beginnt, zu Essen und zu Trinken. Er ist begeistert. Das Leben scheint noch einmal neu zu beginnen. Offensichtlich hat er noch eine Chance bekommen.

Daniel am Hof von Nebukadnezar – eine alte Geschichte (historisch nachprüfbar – 605 v.Chr.). Die Bibel erzählt uns das wie folgt:

01 Da zog der babylonische König Nebukadnezar mit seinem Heer nach Jerusalem und belagerte die Stadt.

02 Der Herr ließ König Jojakim in seine Hände fallen, ebenso einen Teil der wertvollen Tempelgegenstände. Nebukadnezar brachte sie in sein Land und bewahrte sie in der Schatzkammer im Tempel seines Gottes auf.

03 Dann befahl er seinem obersten Hofbeamten Aschpenas: "Wähle einige junge Israeliten aus dem judäischen Königshaus und den vornehmen Familien aus!

04 Sie sollen gut aussehen und gesund sein. Außerdem müssen sie Weisheit und Bildung mitbringen und eine rasche Auffassungsgabe besitzen; dann sind sie zum Dienst an meinem Hof geeignet. Sie sollen unsere Sprache schreiben und sprechen lernen!

05 Gib ihnen jeden Tag Speise und Wein von der königlichen Tafel, sie sollen das gleiche essen und trinken wie ich. Nach dreijähriger Ausbildung können sie in meinen Dienst treten."

06 Unter den jungen Judäern, die ausgesucht wurden, waren Daniel, Hananja, Mischaël und Asarja.

07 Der oberste Hofbeamte gab ihnen babylonische Namen: Daniel nannte er Beltschazar, Hananja Schadrach, Mischaël Meschach und Asarja Abed-Nego. (Dan 1, 1-7)

Eine alte ® aktuelle Geschichte:

Daniel kommt in eine neue, völlig andere Welt. Alles ist zunächst fremd – aber vielversprechend. Und es gibt keinen Ausweg.

Geht es uns nicht auch so? Die Welt dreht sich weiter – in einem Tempo, das atemberaubend ist. Was Gestern noch modern/gut war, ist heute schon out. Dafür gibt es heute Neues – und morgen noch Neueres: Entwicklungen / Werte / Angebote / Möglichkeiten.

Bei Daniel: Lebensumfeld (Städte und Häuser), Sprache, Essen, Ausbildung, , Religion/Götter, Namen. – genauso (vergleichen wir vor 50 Jahren) bei uns:

·         Lebensumfeld: Mobilität (jeder ein Auto, Navigationssystem, Fliegen: 1 Tag Mallorca für 19 Eur)

·         Essen: Gentechnik, FastFood, internat. Essen

·         Sprache: Sprachmischungen: englisch, Spezialwortschatz (Computersprache, Teeniesprache)

·         Berufe: vor 100 Jahren Landwirt, vo 50 Jahren Fabrikarbeiter, vor 20 Jahren Automechaniker – heute: Callcenter, Webdesigner, Bürokommunikation ...

·         Lebensstil und Werte: Medien bestimmen das Leben; die Vater-Mutter-Kind-Familie wird zur Ausnahme ; was Spaß macht ist erlaubt – und „gut so“

·         Religion: Mischung aus verschiedenen Religionen, Aberglaube, Spiritismus, Esoterik, Okkultismus – Menschen in D. sind religiös wie lange nicht mehr ® unbiblisch/unchristlich religiös

® für viele Menschen angenehm, begeisternd, fortschrittlich, bequem

® andere: unsicher, Angst: wo führt das hin?

Aber: Wir stehen alle mitten drin, ohne Alternative, denn: das Neue ist dominant, beherrschend, kontrollierend:

Daniel: von heute auf morgen gezwungen, sich in das neue Lebensumfeld einzufügen: Sprache, Ausbildung, Lehre und Weisheit, Name, Essen, Tagesablauf ... – und er wird kontrolliert!

Bei uns: Kontrolle – das große Thema der letzten zwei Jahre (11. Sept öffnet Türen!): Überwachung (Handy, Email), Datenschutz (wer hat meine Daten, Gesundheitskarte, ...)

Bsp: TollCollect: Alle Autonummern werden erfasst – PKW-Daten werden wieder gelöscht. Und wenn nicht? Das System weiß, wann du wohin gefahren bist!

Bsp: RFID: alle Waren werden momentan mit RFID-Chips ausgestattet (Metro) – an der Kasse wird der Betrag automatisch ermittelt ® nächster Schritt: EC-Karte mit RFID. Fall 1: Schokoladenpapier im Wald: wer hat das gekauft? Fall 2: Bewerbung – Was kaufen sie ein? – viel Süßigkeiten, Alkohol, Zigaretten? Welche Bücher/Zeitschriften lesen Sie?

® Polizei: RFID-Chip implantiert – die Pistole funktioniert nur beim Inhaber (® Auto, Haustüre, Bahnfahrkarte, Einkauf ...)

Das sind keine Visionen – das wird heute in Großversuchen gemacht!

Faszinierende Entwicklungen – bedrohliche Entwicklungen – Wie gehen wir damit um? Wie sollen wir als Christen damit umgehen? Die Bibel hat darauf eine Antwort.

Das Buch Daniel zeigt uns zwei Typen/Repräsentanten:

·         Daniel: das gläubige Israel, das Volk Gottes ® das sind wir!

·         Nebukadnezar: die Völker und Reiche dieser Welt

Daniel ist in erstaunlich vieler Hinsicht in ähnlicher Situation wie wir. Was tut Daniel?

Am Glauben zu Gott festhalten

08 Daniel nahm sich in seinem Herzen vor, niemals von der Speise des Königs zu essen und von seinem Wein zu trinken; denn sonst hätte er das Gesetz Gottes mißachtet, das bestimmte Speisen für unrein erklärt. Darum bat er Aschpenas, auf die königlichen Speisen und den Wein verzichten zu dürfen.

09 Gott sorgte dafür, daß Aschpenas Daniel wohlgesonnent war und Verständnis für ihn zeigte.  (Dan 1, 8-9)

Gläubige Menschen kommen in eine autoritäre, verführerische, kontrollierende Gesellschaft. Die erste Frage: Was bleibt von Daniels Glauben? Ist er echt? Hatte er Gott als den lebendigen Gott erlebt, oder war sein Glaube nur Tradition, Gewohnheit ...

Daniel hat denkbar schlechte Bedingungen, den bisherigen Glauben durchzuhalten. „Glauben durchhalten – kann man das?“ fragen heute viele Menschen:

·         offen bei der Bekehrung (Beispiel)

·         immer wieder im Verborgenen

Gott sagt uns, dass uns niemand aus seiner Hand reißen kann, weder: Tod, Engel, Dämonen, Gewalt – nur wir selbst. Jetzt liegt es an uns!

Die Bibel zeigt uns immer Vorbilder, an denen wir uns orientieren können. Daniel und seine Freunde hatten alles verloren: Eltern, Familie, Heimat, Umgebung, menschlichen Schutz – sogar ihren Namen. Dennoch hielten sie im Sturm des Lebens an ihrem Glauben fest.

Werden wir an Jesus festhalten in den Veränderungen, die wir in dieser Welt erleben?

... die wir in unserem Leben erleben? Wirst du an Jesus festhalten in den Jahrzehnten und Lebensphasen, die vor dir liegen?

Mit 16 begeistert für Jesus! – Was ist mit 40 oder 50? Bsp: Holländer in Isle s.S.: Wir waren früher auch in einer Gemeinde, aber heute gehen wir nicht mehr hin ...

Die Gefahren sind nicht: Verfolgung, Leid, Krankheit – ich kenne nur wenige, die sich dadurch wirklich von Jesus entfernt haben.

Die Gefahren sind: Partnerschaft, Erfolg, Kritik – ich kenne Dutzende, die sich dadurch von Jesus entfernt haben.

Ist dein Glaube echt? Kennst du Jesus? Steht dein Leben unter dem Kreuz? Dann werden die Menschen/das Leben alles nehmen können, aber nicht deinen Glauben! (Bsp: David S.)

V 21: Und Daniel blieb bis zum ersten Jahr des Königs Kyrus. Daniel blieb – 65 Jahre lang!: er blieb Daniel (Name). Er blieb bei Gott. Er blieb an seinem Platz.

Am Punkt der Entscheidung siegreich leben

Daniel kommt in eine neue Welt – wie lebt er nun? Macht er alles mit? Lehnt er alles ab?

Alles mitmachen ist absolut falsch! Ein Kind Gottes kann nicht alles so leben wie ein Mensch, der Gott ablehnt. Wenn wir uns nicht mehr von Nichtchristen unterscheiden, dann sollten wir sehr ernsthaft Gott fragen, was hier falsch läuft!

Alles ablehnen ist auch nicht richtig: Das kann einfacher sein (Bsp Kloster), ist aber nicht unser Auftrag: „Geht hin in alle Welt – ich habe euch in die Welt gesandt wie Schafe – das Salz muss in die Suppe!“.

Jetzt ist göttliche Weisheit nötig: An den entscheidenden Stellen siegreich leben! (V. 8): Daniel nahm sich in seinem Herzen vor, niemals von der Speise des Königs zu essen und von seinem Wein zu trinken.

Das Herz ist für das AT das Zentrum des Willens! Hier entscheidet sich Sein oder Nicht-Sein.

Wenn wir uns in unserem Herzen etwas vornehmen, was dem Willen Gottes entspricht, dann haben wir durch den Hl. Geist die Kraft, dies durchzuhalten: gegen jeden Druck / jede Verführung. Wir können Sünde / Bindungen überwinden in der Kraft des Hl. Geist durch eine Entscheidung in unserem Herzen, an der wir festhalten.

Bsp: Befreiung von Bindungen: „Der eine wurde durch Gebet frei vom Rauchen – warum macht Gott das nicht bei mir?® diese Erwartung ist so unsinnig wie wenn jemand sich bekehrt und dann von Gott erwartet, sofort in den Himmel entrückt zu werden (dann spart man sich eine Menge Ärger, Schmerzen, Angriffe, Zweifel, Not, Leid ...). Gott wird dich nicht entrücken, nachdem du dich bekehrst: wir sind dazu bestimmt, über Dinge zu regieren und den Sieg darüber zu erringen. Gott wird uns den Kampf gegen die Sucht/Essprobleme/Tabletten/Alkohol/Fernsehen/Spiele ... nicht ersparen: das ist unsere Herausforderung – hier müssen wir uns bewähren. Aber: Gott hat dir den Sieg versprochen, wenn du kämpfst.

Gott hat auch Daniel die Auseinandersetzung nicht erspart. Aber er hat ihn begleitet bis zum Ende und ihm den Sieg gegeben. Gott erwartet von Daniel und von uns, dass wir kämpfen und nicht nachgeben, dass wir siegreich leben.

Ich bin sicher, dass der Hl. Geist jedem von uns jetzt mindestens eine Sache zeigt, wo wir nachlässig sind und Kompromisse eingehen („so bin ich halt“).

Lohnt es sich? ... für Daniel, sein Leben zu riskieren, nur wegen Essen und Getränken? Muss Gott so eng sein? ® Für Daniel war das der Punkt der Entscheidung. Es wusste: Hier erwartet Gott Gehorsam und Bewährung. Wenn ich hier nachgebe, dann habe ich verloren.

Lohnt es sich? Der Teufel wird immer wieder diese Frage stellen: „Lohnt es sich?

Es wird Menschen geben, die von Gott wissen: Mein Fernseher macht mich im Glauben schwach. Meine Habsucht trennt mich von Gott. Mein negatives Reden macht mich und andere kaputt. Meine Sexualität führt mich in Sünde. ® Nimm dir in deinem Herzen vor, diese Dinge nicht mehr zu tun. Der Teufel sagt: Es lohnt sich nicht. Jesus sagt: Es lohnt sich!

Bsp: Jeden zweiten Tag ohne Alkohol / Fernsehen / Süßigkeiten ... Das macht frei, das gibt Sieg!!!

Im Auftrag Gottes handeln und regieren

15 Nach zehn Tagen sahen Daniel und seine Freunde sogar gesünder und kräftiger aus als alle anderen, die von den königlichen Speisen bekamen.

16 Darum gab der Aufseher ihnen von nun an immer Gemüse, von der Tafel des Königs brauchten sie nichts zu nehmen.

17 Gott schenkte den vier jungen Männern außergewöhnliche Weisheit und Erkenntnis; schon bald waren sie mit dem gesamten Wissen Babyloniens vertraut. Daniel konnte außerdem Visionen und Träume deuten.

18 Nach Ablauf der drei Jahre befahl König Nebukadnezar, ihm alle jungen Israeliten vorzustellen. Der oberste Hofbeamte brachte sie zum König,

19 und dieser sprach mit ihnen. Dabei wurde ihm klar, daß Daniel, Hananja, Mischaël und Asarja alle anderen in den Schatten stellten. Von nun an waren sie seine Berater.

20 Immer wenn der König vor schwierigen Entscheidungen stand und auf ein sicheres Urteil angewiesen war, fragte er die vier Freunde um Rat. Denn er hatte erkannt, daß sie allen Wahrsagern und Geisterbeschwörern seines Landes weit überlegen waren.  (Dan 1, 15-20)

Wir sehen: im Chaos der Weltgeschichte und im Chaos von Daniels Leben: Gott handelt und regiert in allem!: Gott gab Jerusalem in Nebukadnezars Hand (V2). Gott sorgte dafür, dass Aschpenas Daniel wohlgesonnen war (V9). Gott schenkte Weisheit und Verständnis (V17).

Daniel sitzt im Zentrum der gottlosen Weltmacht – aber Gott regiert. Und er regiert durch Daniel!

Gott hat seinen Kindern Vollmacht gegeben, die sich zeigt in der gesamten Geschichte dieser Welt:

Und der HERR wird dich zum Kopf machen und nicht zum Schwanz, und du wirst immer aufwärts steigen und nicht heruntersinken, weil du gehorsam bist den Geboten des HERRN, deines Gottes, die ich dir heute gebiete zu halten und zu tun. (5.Mose 28,13)

Juden: waren allen anderen Völkern überlegen: Hygiene, Medizin, Wissenschaft, Sozialsystem. ® Gottes Gebote im AT werden heute wissenschaftlich als unglaublich fortschrittlich erkannt. Das jüdische Volk war allen anderen Völkern überlegen, wenn sie sich an Gottes Gebote hielten: wo sind die anderen?: Babylonier, Perser, Philister, Edomiter, Ägypter ...

Die ersten Christen: veränderten die Welt durch ihr Leben. In allen folgenden Jahrhunderten: Wo sich Völker und Länder wirklich an christliche Werte und Gebote gehalten haben, waren sie allen anderen überlegen: Gesundheit, Lebensstandard, Wissenschaft ...

Kirchengeschichte: Christen haben diese Welt geprägt. Jede wissenschaftliche Erfindung kann zum Guten oder zum Schlechten gebraucht werden. Aber wo Menschen den Geboten Gottes folgen, wird Segen sein.

L V20: Das ist Segen und Berufung für Menschen, die auf Gott hören und seine Gebote befolgen. Gott hat mehr Weisheit und Erkenntnis als alle anderen menschlichen oder religiösen Quellen.

Wir sollten selbstbewusster sein. In uns sind wir schwach, aber mit Herrn sind wir allem anderen überlegen.

Die Welt geht auf Probleme zu, die Menschen alleine nicht mehr lösen können – aber Gott. Wem schenkt Gott Weisheit und Erkenntnis?: seinem Volk, seinen Kindern!

Gott gibt uns Einfluss in unserer Umgebung:

Arbeit: ich bete für meine Firma/Abteilung und bin überzeugt, dass ich meiner Firma als Christ weit mehr bringe als durch meine eigentliche Arbeit.

Schule: SBK – ein Segen für die Schulen!: Kreuze sind verboten – egal, dann machen wir halt Gebetsgruppen!

Elternvertreter: nicht jammern (Bsp: Dany B.) – tu was! Gott wird dir Weisheit geben!

Nachbarschaft: bete – und du veränderst die Situation. Vielleicht hat Gott dich gesetzt, um anderen zu helfen.

Achtung: Daniel wird nicht in eine Märchenwelt entrückt! Er bleibt ein Gefangener, getrennt von seinem Volk, deportiert, ohne seine Heimat je wieder zu sehen, immer unter der Kontrolle des Königs, in der gleichen Ausbildung wie alle anderen, in denselben Aufgaben wie die Zeichendeuter. ® Gott entrückt uns nicht! Gerade in mitten von menschlichen Kämpfen, Aufgaben, Auseinandersetzungen, Zwängen und im Leid erfährt Daniel / wir die Macht / Gnade / Abhängigkeit von Gott.

Zusammenfassung:

Daniel lässt sich nicht durch diese neue Welt vereinnahmen, sondern: · er hält an seinem Glauben fest
· er lebt kompromisslos und siegreich an den entscheidenden Punkten · er handelt und regiert im Auftrag Gottes.