Ostergottesdienst
Ostersträuße und Osterbrot einsammeln
Wunderkerzen verteilen
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"Einzug" mit Musik "Ja heute feiern wir"·
Begrüßung: Heute ist ein Fest! Wir feiern Ostern. Aber was feiern wir eigentlich? Dazu wollen wir uns nochmal bewußt machen:·
Lied "Er ist der Erlöser"·
Predigt Teil I·
Erzählung von Jona·
Predigt Teil II:
Requisiten stellen
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Stück "Die Frauen am Grab"·
Geige "Christ ist erstanden"·
Lied Kinder "Freuet euch, das Grab ist leer"Wunderkerzen anzünden
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Wunderkerzen und Lied "Feiert Jesus"Wunderkerzen einsammeln
Gruppen bilden
Osterbrot verteilen
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Osterbrot essenTeller einsammeln
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Lied "Der König lebt"·
5 Statements "Warum ist es so wichtig, daß Jesus auferstanden ist?"·
Predigt Teil III: Warum ist die Auferstehung Jesus so wichtig?12 Da sah sie zwei weißgekleidete Engel*. Sie saßen an der Stelle, wo Jesus gelegen hatte, einer am Kopfende und einer am Fußende.
13 »Frau, warum weinst du?« fragten die Engel.
Maria antwortete: »Sie haben meinen Herrn fortgetragen, und ich weiß nicht, wo sie ihn hingelegt haben!«
14 Als sie sich umdrehte, sah sie Jesus dastehen. Aber sie wußte nicht, daß es Jesus war.
15 Er fragte sie: »Frau, warum weinst du? Wen suchst du?«
Sie dachte, er sei der Gärtner, und sagte zu ihm: »Herr, wenn du ihn fortgenommen hast, dann sag mir, wo du ihn hingelegt hast. Ich will hingehen und ihn holen.«
16 »Maria!« sagte Jesus zu ihr.
Sie wandte sich ihm zu und sagte: »Rabbuni*!« Das ist hebräisch* und heißt: Mein Lehrer!
17 Jesus sagte zu ihr: »Halte mich nicht fest! Ich bin noch nicht zum Vater zurückgekehrt. Aber geh zu meinen Brüdern und sag ihnen von mir: 'Ich kehre zurück zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott.'«
1. Der auferstandene Jesus nimmt den Tod weg
"Sie sah, daß der Stein vom Eingang des Grabes entfernt war."
"Stein weg" war nicht nur praktisch.
Juden: Stein = tot, leblos
Vor einem Grab war ein großer Stein = der Tod ist besiegelt
Auf jüdischen Gräbern liegen Steine (bei uns Blumen)
"Stein weg" = der Tod ist weggenommen, besiegt. Der Tod hält den Menschen nicht mehr im Grab.
Matthäus: Kreuzigung -> Erdbeben, "Die Erde bebte, Felsen spalteten sich, und Gräber brachen auf. Viele Tote aus dem Volk Gottes wurden auferweckt und verließen ihre Gräber."
Grabhöhlen, Steinplatten fallen weg, Gebeine fallen heraus.
2. Der auferstandene Jesus nimmt die Dunkelheit weg
"Maria kam zum Grab, als es noch dunkel war"
Warum ist das wichtig? Ohne Jesus ist es dunkel. Als Maria Jesus begegnet, wird es hell. Da kommt das Licht in die Dunkelheit = neues Leben, ein neuer Tag.
Deshalb fängt bei uns Christen der Tag am Morgen an. (Bei den Juden am Abend), bei uns am Morgen, weil Jesus am Morgen auferstanden ist.
3. Der auferstandene Jesus öffnet uns die Augen, damit wir Gott erkennen
Maria sieht Jesus und denkt, das ist der Gärtner. Sie erkennt ihn von sich aus nicht. Jesus muß sie ansprechen: "Maria": er öffnet ihr die Augen. Jetzt erkennt sie, daß es Jesus ist, Gottes Sohn.
Den Jüngern geht es genauso, als sie ihn zum ersten Mal sehen.
Jesus hilft uns, damit wir Ihn selbst erkennen und Gott.
4. Der auferstandene Jesus nimmt unsere Unsicherheit weg
Jesus sagt: "Maria". Was heißt das? -> "Du Unsichere". Maria ist unsicher.
Sie steht am Grab in der Dunkelheit: Was soll ich tun? Wofür lebe ich? Wo ist Jesus? Wo ist Gott?
Jesus nimmt ihre/unsere Unsicherheit weg!
Bsp: Tod eines Geschäftsmannes in Düsseldorf, Beerdigung von Menschen, die nichts glauben.
5. Der auferstandene Jesus nimmt uns an - trotz unserer Unvollkommenheit
Maria aus Magdala war eine Hure, eine Sünderin. Der erste Mensch, dem Jesus erscheint, war eine Sünderin!
Doch Jesus hat sie lieb, so wie sie ist: "Du bist wichtig, ich habe dich bei deinem Namen gerufen, Maria, ..., du bist mein."
6. Der auferstandene Jesus sendet uns
Jesus sagt: "Geh, erzähle es den anderen"
Wenn Jesus in unser Leben kommt, dann sendet er auch uns, es weiterzuerzählen.
Egal, ob wir klein sind oder groß: erzähle es weiter, daß Jesus lebt. Er ist Gott, Gott ist hier! Er hat uns lieb!
7. Der auferstandene Jesus wirkt in Kraft
Als Jesus lebte, tat er Zeichen und Wunder, um seine Macht und Kraft zu zeigen: Heilungen, Wunder, Tote auferwecken.
Das hat sich nicht geändert: Jesus wirkt auch heute noch in Kraft. Mit Jesus leben heißt immer auch, in seiner Kraft zu leben. Wir dürfen erwarten und erleben, daß er auch heute Wunder tut!
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Gebet·
Lied "Wahrlich, er lebt"·
Lied "Es ist vollbracht"
Gespräch der Frauen am Grab
S: Maria, hast du auch Öl gekauft?
M: Ja, natürlich. Wir müssen ihn waschen. Oh, schrecklich, wenn ich daran denke, wie er aussieht.
S: Wie sie ihn zugerichtet haben: 39 Schläge mit der Peitsche. Dann die Dornenkrone. Und die Nägel durch die Hände und Füße. Überall Blut.
M: Hör auf! Ich bin schon wieder die ganze Nacht wachgelegen. Ich kann das Bild nicht vergessen, wie er am Kreuz hing und starb.
S: So viele Stunden lang. Ich habe noch nie etwas Schlimmeres erlebt.
M: Schlimm genug was war. Aber was kommt jetzt? Wir waschen ihn, wir salben ihn, und dann? Ich bin allein. Seit 2 Jahren folge ich ihm nach. Und jetzt ist er plötzlich weg. Was soll ich noch anfangen mit meinem Leben?
S: Seit 2 Jahren sind wir alle zusammen: der Herr, die 12 Jünger und wir Frauen. Und jetzt? Jetzt ist der Herr tot, die Jünger sind alle verschwunden und wir sind allein. Was hat das Leben noch für einen Sinn.
M: Er hat mir geholfen, er hat Wunder getan, die niemand tun konnte. 7 Geister hat er bei mir ausgetrieben. Aber jetzt ist er weg. Ich habe Angst, daß die Macht der Geister wiederkommt, und dann kann mir niemand mehr helfen. Niemand!
S: Er hat uns geholfen. Er war da für uns. Was haben wir für ihn getan? Viel zu wenig! Ich habe immer nur an mich gedacht: wo Er mir helfen kann, was ich brauche. Jetzt ist er tot. Laß uns wenigstens jetzt etwas für ihn tun! Komm zum Grab.
M: Was tun wir, wenn das Grab bewacht ist? Was tun wir mit dem schweren Stein, der davor gewälzt wurde? Hast du dir das überlegt?
S: Nein, daran habe ich noch nicht gedacht. Wir hätten doch die Jünger fragen sollen, ob sie mitgehen.
M: Jetzt gehen wir hin, dann sehen wir weiter.
((Sie gehen schweigend zum Grab. Doch der Stein ist weg und das Grab ist offen.))
M: Das Grab! Es ist offen!!! Wer war das?
S: Es ist leer! Sie haben Ihn geraubt!
M: Wer? Wer hat ihn geraubt?
S: Nicht einmal im Tod lassen sie ihn in Ruhe.
M: Er ist weg! Sie haben ihn getötet, und seinen Leichnam haben sie auch noch genommen. Das einzige, was ich noch von Ihm habe. Jetzt kann ich nicht einmal sein Grab besuchen. Alles ist mir genommen!
((Sie weinen beide))
((Sie drehen sich um und sehen plötzlich einen Engel, der hinter ihnen steht. Sie erschrecken sehr!))
Engel: Habt keine Angst! Ihr sucht Jesus aus Nazareth, der ans Kreuz genagelt wurde. Er ist nicht hier; Gott hat ihn vom Tod erweckt! Erinnert ihr euch an das, was er euch in Galiläa gesagt hat?: "Der Menschensohn wird den Feinden Gottes ausgeliefert und ans Kreuz genagelt, aber am dritten Tag wird er vom Tod auferstehen." Hier seht ihr die Stelle, wo er gelegen hat. Doch er ist auferstanden, er lebt! Geht ihr jetzt zu den Jüngern und verkündigt ihnen, daß Jesus von Nazareth auferstanden ist. Er lebt!
((Der Engel geht))
S: Schnell, laß uns gehen! Das ist unglaublich!
M: Aber wir haben es mit eigenen Augen gesehen: er ist nicht mehr bei den Toten. Er lebt!!!
((Die Frauen gehen schnell))