Verantwortung

Wir haben einen großen Gott! Gott hat viel vor – er möchte diese Welt/Stadt/Menschen retten. Und das hat Konsequenzen: für die Welt – und für die Gemeinde!

F: Wer von Euch ist Mitarbeiter in der Gemeinde? (Nicht strecken, nur selbst beantworten).

Wie jeder eine Gnadengabe empfangen hat, so dient damit einander als gute Verwalter der verschiedenartigen Gnade Gottes! (1.Petr 4,10)

GN:

Jeder soll dem anderen mit der Begabung dienen, die ihm Gott gegeben hat. Wenn ihr die vielen Gaben Gottes in dieser Weise gebraucht, verwaltet ihr sie richtig. (1.Petr 4,10)

Gott gibt Gaben (Begabungen) – dies ist ein Geschenk (nicht ein Verdienst!) seiner Gnade (Gnadengaben). Jeder (Christ) hat (mindestens) eine solche Gabe (Begabung) bekommen (ich, du ...). Was sollen wir damit tun / wie sollen wir damit umgehen? Wir sollen einander dienen und sie gut verwalten (einsetzen).

F: Wer ist für den Gebrauch der Gaben zuständig / verantwortlich? ® Der, der sie bekommen hat. Wer ist das hier? Jeder – du ...

Gleichnis von der Hyazinthe (nach Mt 25, 14-27):

Ein Gärtner musste ins Ausland reisen. Er rief seine drei Mitarbeiter  zusammen.

15 Dem einen gab er fünf  Hyazinthen, einem anderen zwei und dem dritten eine, entsprechend den Fähigkeiten, die er bei ihnen voraussetzte. Danach reiste er ab.

16 Der Mann mit den fünf Hyazinthen bereitete ein schönes, sonniges Feld mit gutem Humus vor. Dort hinein pflanzte er die 5 Hyazinthen. Jeden Tag schaute er nach ihnen, goss sie bei Trockenheit, reinigte sie vor Unkraut und Schädlingen. So konnten sie sich vermehren und nach einigen Jahren war das ganze Feld voll wunderschöner Blumen, so dass im Frühling viele Menschen dort hin kamen, sich daran erfreuten und dort Pflanzen mitnehmen konnten.

17 Auch der die zwei Hyazinthen bekommen hatte, pflanzte sie in ein leeres Feld hinter seinem  Haus. Er schaute regelmäßig nach den Pflanzen, so dass sie wachsen und gedeihen konnten und Gott segnete auch dieses Feld mit Gelingen. Nach einigen Jahren hatten sie die Hyazinthen vermehrt und viele Menschen freuten sich auf den Frühling, wenn in diesem Garten hunderte von farbigen Blüten strahlten.

18 Der dritte Mann hatte keine Lust, sich um Hyazinthen zu kümmern. Es war ihm zu riskant, viel Mühe in diese Pflanze zu stecken, und vielleicht würde ja eine große Trockenheit oder ein Schädling kommen und alles wäre umsonst. Es gab anderes zu tun. So ließ er die Pflanze in einem Blumentopf in seinem Schlafzimmer hinter dem Vorhang stehen. So kümmerte sie jahrlang dahin, konnte im engen Topf weder weiterwachsen noch sich vermehren.

19 Nach langer Zeit kehrte der Gärtner von seiner Reise zurück und forderte seine Verwalter auf, ihm zu zeigen, was aus den anvertrauten Pflanzen geworden war.

21Der Gärtner lobte den ersten Mitarbeiter: 'Du warst tüchtig und zuverlässig. In kleinen Dingen bist du treu gewesen, darum werde ich dir größere Aufgaben anvertrauen'

23 Der Gärtner lobt auch den zweiten Mitarbeiter: 'Du warst tüchtig und zuverlässig. In kleinen Dingen bist du treu gewesen, darum werde ich dir größere Aufgaben anvertrauen.'

24 Schließlich kam der mit der einen Hyazinthe und erklärte: 'Ich kenne dich als strengen Herrn und dachte: Was ich auch immer verdiene, du nimmst es mir doch weg.

25 Und ich hatte erwartet, dass die Pflanze sowieso eingeht und der Einsatz sich nicht lohnt. Deshalb habe ich sie sicher aufbewahrt. Hier hast du sie wieder zurück!'

26 Zornig antwortete ihm darauf sein Herr: 'Was bist du doch für ein Dummkopf! Wenn du schon der Meinung bist, dass es mir nur um Gewinn geht,

27 hättest du sie doch wenigstens in den Garten gepflanzt! Dort hätte sie sich noch vermehren können. Aber so hast du die Zeit und die Gabe vergeudet, die ich dir gegeben habe.“

Dieses Gleichnis ist ein bildhafter Vergleich von Jesus, wie er sich das Leben des Menschen vorstellt. F:  Um was geht es in diesem Gleichnis? ® Hier geht es auch um mein Leben!

Das war nicht Glück oder Pech ausgerechnet für diese drei Männer (Warum grad ich?). Jesus sagt: Das ist normal! Der Vater gibt jedem Menschen Hyazinthen / „Gaben“. (Die Menge ist unterschiedlich, aber wieviele jeder bekommt, spielt überhaupt keine Rolle!) Und nun kann jeder Mensch damit machen, was er möchte. Das ist Freiheit. Aber Freiheit ist immer mit Verantwortung verbunden. Der Vater möchte, dass wir mit diesen anvertrauten Gaben verantwortlich umgehen, denn sie sind kostbar.

F:  Verantwortung – wie klingt das für dich? positiv oder negativ? Da empfindet jeder Mensch anders (Bsp: Ich als „großer Bruder“). Das sind Prägungen, aber keine Entschuldigungen.

Verantwortung macht den Menschen erst zum Menschen, zum Ebenbild Gottes, zum Mitarbeiter. Als Gott den Menschen erschuf - das erste, was er tat: er gab ihm Verantwortung: für den Garten – bebauen und bewahren! Das heißt auch Freiheit: Der Mensch durfte den Garten bebauen, wie er wollte – und er durfte den Tieren Namen geben. Das stellt ihn über die Tiere (Bsp: Eltern geben ihren Kindern Namen: damit ist die Hierarchie klar – aber auch die Verantwortung).

Das unterscheidet den Menschen von allen anderen Lebewesen: er kann Verantwortung annehmen. Tiere sorgen auch füreinander – Bsp: Vögel. Aber aus Instinkt. Wenn ein Vogel seine Jungen versorgt, dann tun das alle Vögel, weil sie keine Freiheit haben. Gott hat dem Menschen Freiheit gegeben: ·  Er kann Verantwortung annehmen – oder nicht. ·  Er kann seine Kinder versorgen - oder nicht. ·  Er kann die Gaben pflegen, die Gott ihm gegeben hat – oder nicht.

Wenn die Bibel (NT) aber von geistlichen Gaben redet, dann spricht sie immer von Christen! Und alle Aussagen dazu gelten für Christen.

Wenn du kein Christ bist: Für dich gibt es nur eine einzige geistliche Gabe, die Gott dir anbietet: das Ewige Leben. „Die Konsequenz von Sünde ist Tod! Die Gnadengabe Gottes aber ist das Ewige Leben durch Jesus Christus.“ (Rö 6,23). Du bist kein Christ? Überhöre alles, was jetzt noch kommt und stelle dir eine Frage: Willst du diese Gabe/Geschenk, das Gott dir anbietet, heute annehmen?

Für Christen gilt aber: Gott hat auch dich als Mitarbeiter gerufen – nicht um Tieren Namen zu geben, sondern als MA in sein größtes Werk: die Gemeinde. (Bsp: Frage vom Anfang: Wer ist MA? Hätte ich gefragt: Wer wurde von Gott als Mitarbeiter berufen? ® dann hätten wir alle strecken müssen.) Gott hat dir Hyazinthen gegeben! Gott hat dir damit Verantwortung gegeben. Was machst du damit? Die Entscheidung liegt bei dir, die Freiheit hast du – aber Freiheit bedeutet doch, dass wir bessere und schlechtere Wege einschlagen können. Dass wir die Dinge so oder so regeln können. Es ist nicht alles gleich!

Wir haben heute von einem Menschen gesprochen, der hat von Gott eine Gabe bekommen: Er hat damit gedient. Er hat unserer Gemeinde gedient, unseren Kindern und Jugendlichen. Viele Jahre lang, obwohl er nicht zu unserer Gemeinde gehört, obwohl ihn kaum jemand kennt, obwohl er selten Anerkennung oder Dank dafür bekam. Er war eine Gabe, ein Geschenk Gottes an unsere Gemeinde. Und er war treu!

Gott sagt zur Gemeinde: „Ihr habt keinen Mangel an irgend einer Gabe.“ Das hat sich hier erwiesen. Mangel entsteht immer dann, wenn Menschen ihre Verantwortung nicht wahrnehmen:

Deshalb fordert Gott Rechenschaft: er fragt die drei Männer / dich / mich, was sie mit ihren Hyazinthen gemacht haben. Klingt das wie eine Drohung? Nein, das ist Verantwortung. Verantwortung ohne Rechenschaft ist keine Verantwortung. Bsp: Kind muss um 18 Uhr zuhause sein (das ist Verantwortung!). Es kommt um 20 Uhr – wären es gute Eltern, wenn sie sich nicht darum kümmern würden? Bsp: Predigt: ich habe alle Freiheit – aber was wäre, wenn ich keine Lust hätte?

Verantwortung fordert Rechenschaft, sonst ist es Theater. Gott hat auch von Adam Rechenschaft gefordert – und Adam hat sich gedrückt. Es ist keine reife Haltung, sich vor Verantwortung zu drücken. Adam ist immer ein Beispiel für uns, denn adam heißt Mensch.

Gott fragt dich, in Liebe und mit ehrlichem Interesse: Wie geht’s deinen Hyazinthen? Wie geht’s deinen Gaben? Wie laufen die Sachen, für die ich dir Verantwortung gegeben habe?

Gemeinde ist immer ein Platz der Verantwortung: Gott gibt uns Gaben. Wozu? Damit wir sie in der Gemeinde einsetzen! Wir glauben an Gott, wir besuchen Gottesdienste, wir singen Anbetungslieder. Aber wer wirklich unser Gott ist, erkennt man an unserem Handeln. Glauben erkennt man nicht an dem, was jemand denkt, sondern an dem, was jemand tut.

Es gibt viele Möglichkeiten der Verantwortung in der Gemeinde (Wo liegt deine Verantwortung?):

· für Menschen  · für Räume (Blumen, Sauberkeit, ...)  · für Musik  · für Türdienst  · für Geld · für Gebet

Es gibt hier sicher Menschen, die sich jetzt sehr unwohl fühlen: Ich bin hier her gekommen, um Heilung/Trost/Hilfe zu bekommen, und jetzt werde ich mit Verantwortung konfrontiert.

Keine Angst: die Gemeinde ist auch der Ort, wo jeder das bekommen soll, was er braucht:

Liebe Brüder:  Weist die Unordentlichen zurecht, tröstet die Kleinmütigen, tragt die Schwachen, seid geduldig gegen jedermann. (1.Thess 5,14)

Tröstet die Kleinmütigen, tragt die Schwachen: Es gibt immer Menschen, die schwach und krank sind. Dann sollst du in der Gemeinde getragen werden. Es gibt immer Kranke. Wer krank ist, lässt sich krank schreiben. Dann musst du nicht arbeiten. Aber: das ist kein schöner, kein „normaler“ Zustand. Jeder Kranke sollte gesund werden wollen. Jeder Schwache sollte sich danach sehnen, wieder Kraft zu bekommen.

In der Gemeinde soll Heilung, Stärkung und Wachstum stattfinden. Aber Gemeinde ist kein Krankenhaus, sondern ein Ausbildungsbetrieb mit Krankenabteilung. Alle sind Mitarbeiter:

·       Wer krank ist, soll Heilung bekommen.

·       Wer schwach ist, soll gestärkt werden.

·       Wer unerfahren ist, soll Ausbildung bekommen.

·       Wer Lehrling ist, soll lernen, Verantwortung zu tragen.

·       Wer Geselle ist, soll seine Begabungen verantwortlich einsetzen und sich mühen im Werk des Herrn.

·       Wer Meister ist, soll Vorbild sein und andere im Wachstum unterstützen.

F: Jetzt müsste ich eigentlich fragen: Wer ist krank/schwach/unerfahren/Lehrling/Geselle/Meister?

 

Jede Gemeinde ist ein Wunderwerk Gottes, denn sie ist sein Leib! Gemeinde ist der Platz unserer Berufung, dafür sind wir gemacht. Am Platz seiner Berufung fühlt man sich wohl wie ein Fisch im Wasser: hier gehöre ich hin! Hier ist meine Bestimmung.

·       Gemeinde ist der Ort, wo Menschen zu ihrem Lebenssinn finden.

·       Gemeinde ist der Ort, wo Menschen Gott finden.

·       Gemeinde ist der Ort, wo Werte für die Ewigkeit geschaffen werden (alles andere wird vergehen!)

·       Gemeinde ist der Ort, wo Menschen Wachstum erfahren und vorbereitet werden, um in den Anforderungen der Zukunft bestehen zu können.

·       Gemeinde ist der Ort, wo deine Hyazinthen wachsen und blühen sollen.

Deshalb lade ich ein: Hole deine Hyazinthe / Gaben hinter dem Vorhang im Schlafzimmer und pflanze sie im großen Feld der Gemeinde, und Gott wird sie vermehren.

Sei bereit, Verantwortung zu übernehmen – in der Kraft, die du hast. Gott wird nie mehr von dir erwarten, als du geben kannst. Auch wenn es dir schwer fällt, Verantwortung zu übernehmen:
Du kannst über deinen Schatten springen, wenn Jesus dich ruft.

 

Blumensamen verteilen

Wenn du dich von Gott angesprochen fühlst und spürst: Ich habe Verantwortung bekommen, die ich bisher nicht wahrgenommen habe. Ich spüre, Gott ruft mich, für Dinge/Menschen/Aufgaben Verantwortung zu übernehmen: Ich möchte dir eine symbolische Verantwortung geben: ein Tütchen mit Blumensamen.

 

 


 

Wie jeder eine Gnadengabe empfangen hat, so dient damit einander als gute Verwalter der verschiedenartigen Gnade
Gottes!

(1.Petr 4,10)

Wie jeder eine Gnadengabe empfangen hat, so dient damit einander als gute Verwalter der verschiedenartigen Gnade
Gottes!

(1.Petr 4,10)

Wie jeder eine Gnadengabe empfangen hat, so dient damit einander als gute Verwalter der verschiedenartigen Gnade
Gottes!

(1.Petr 4,10)

Wie jeder eine Gnadengabe empfangen hat, so dient damit einander als gute Verwalter der verschiedenartigen Gnade
Gottes!

(1.Petr 4,10)

Wie jeder eine Gnadengabe empfangen hat, so dient damit einander als gute Verwalter der verschiedenartigen Gnade
Gottes!

(1.Petr 4,10)

Wie jeder eine Gnadengabe empfangen hat, so dient damit einander als gute Verwalter der verschiedenartigen Gnade
Gottes!

(1.Petr 4,10)

Wie jeder eine Gnadengabe empfangen hat, so dient damit einander als gute Verwalter der verschiedenartigen Gnade
Gottes!

(1.Petr 4,10)

Wie jeder eine Gnadengabe empfangen hat, so dient damit einander als gute Verwalter der verschiedenartigen Gnade
Gottes!

(1.Petr 4,10)

Wie jeder eine Gnadengabe empfangen hat, so dient damit einander als gute Verwalter der verschiedenartigen Gnade
Gottes!

(1.Petr 4,10)

Wie jeder eine Gnadengabe empfangen hat, so dient damit einander als gute Verwalter der verschiedenartigen Gnade
Gottes!

(1.Petr 4,10)

Wie jeder eine Gnadengabe empfangen hat, so dient damit einander als gute Verwalter der verschiedenartigen Gnade
Gottes!

(1.Petr 4,10)

Wie jeder eine Gnadengabe empfangen hat, so dient damit einander als gute Verwalter der verschiedenartigen Gnade
Gottes!

(1.Petr 4,10)

Wie jeder eine Gnadengabe empfangen hat, so dient damit einander als gute Verwalter der verschiedenartigen Gnade
Gottes!

(1.Petr 4,10)

Wie jeder eine Gnadengabe empfangen hat, so dient damit einander als gute Verwalter der verschiedenartigen Gnade
Gottes!

(1.Petr 4,10)

Wie jeder eine Gnadengabe empfangen hat, so dient damit einander als gute Verwalter der verschiedenartigen Gnade
Gottes!

(1.Petr 4,10)

Wie jeder eine Gnadengabe empfangen hat, so dient damit einander als gute Verwalter der verschiedenartigen Gnade
Gottes!

(1.Petr 4,10)

Wie jeder eine Gnadengabe empfangen hat, so dient damit einander als gute Verwalter der verschiedenartigen Gnade
Gottes!

(1.Petr 4,10)

Wie jeder eine Gnadengabe empfangen hat, so dient damit einander als gute Verwalter der verschiedenartigen Gnade
Gottes!

(1.Petr 4,10)

Wie jeder eine Gnadengabe empfangen hat, so dient damit einander als gute Verwalter der verschiedenartigen Gnade
Gottes!

(1.Petr 4,10)

Wie jeder eine Gnadengabe empfangen hat, so dient damit einander als gute Verwalter der verschiedenartigen Gnade
Gottes!

(1.Petr 4,10)

Wie jeder eine Gnadengabe empfangen hat, so dient damit einander als gute Verwalter der verschiedenartigen Gnade
Gottes!

(1.Petr 4,10)