Mann sein

 

  1. Der Mann und seine Suche nach der Identität

Zum Einstieg:

Typisch Mann:

Problem der Männer:

 

 

Unterschiede zwischen Mann und Frau:

Bereich

Mann

Frau

Status

hierarchisch

konkurrierend

Machtkampf

sympathisch

Nähe und Verbundenheit

exclusiv

     

Aufgaben

lösungsorientiert

problemorientiert

sucht Verbundenheit, verständnis, Anteilnahme

 

kann immer nur eine Sache gleichzeitig durchführen

können mehrere Dinge gleichzeitig durchführen

     

Mitteilung/

Gespräch

Berichtssprache

"Gibt es etwas, das du mir sagen möchtest, bevor ich anfange, Zeitung zu lesen?"

Beziehungssprache

Gespräch ist Ausdruck von Beziehung, Interesse, Liebe, Freundschaft, Achtung

 

eher intellektueller Austausch

eher seelischer Austausch

 

sachorientiert

personenorientiert

 

ergebnisorientiert

ereignisorientiert

     

Neigung

körperbezogen

personenbezogen

ganzheitlich

 

körperliche Einheit

emotionale Einheit

 

Abwechslung

Geborgenheit

 

Sex hat hohen Stellenwert

andere Bereiche können dominieren

     

Stimulation

Aussehen

Geruch

Berührung

innere Haltung, Handlung, Worte

 

körperbezogen

personenbezogen

     

Bedürfnisse

Respekt

Verständnis

 

Bewunderung

Liebe

 

körperl. bedürftig

emotional bedürftig

 

keine Abweisung

Zeitfaktor wichtig

     

Wesen allgemein

zwei Zentren:

Vernunft, Trieb

Wesensmitte: Gemüt

 

sachlich

intuitiv

 

distanziert

Hingabe

 

zwiespältig

Einheit von Person und Handlung

 

 

Identitätsfindung

Problembereich 1: Mann würde am liebsten: Urlaub machen, Hobbies nachgehen, entspannen, keine Verantwortung übernhemen, nicht zur Arbeit gehen, ...

Doch die Bibel sieht den Auftrag des Mannes seinen Neigungen entgegengesetzt.

1. Persönliche Verantwortung vor Gott

2. Verantwortung in der Familie

Aufgaben und Verantwortung des Mannes gegenüber Frau und Familie:

Leiter: Mann soll Verantwortung übernehmen (derjenige, der letztlich sich für die Entscheidungen verantworten muß).

Diener: Mann soll seine Frau lieben wie Christus die Gemeinde geliebt hat.

Pastor: Mann soll der geistliche Führer im Haus sein.

Initiator: Wille zum ersten Schritt

Hingabe in Ehe und Familie (PK)

3. Verantwortung in der Gemeinde

4. Verantwortung in der Gesellschaft

 

Problembereich 2: Verschlossenheit

Ziel:

Im Grunde genommen sehnt sich der Mann nach Offenheit und braucht es auch.

Die Erfahrung lehrt:

==> Freundschaften (vgl. Kapitel 2)

Problembereich 3: Umgang mit Sexualität (vgl. Kapitel 3)

 

2. Auch Männer brauchen Freunde

Fragen an alle:

 

2.1 Was ist ein Freund?

Sirach 6, 14-17: "Ein treuer Freund ist ein starker Schutz; wer den findet, der findet einen großen Schatz. Ein treuer Freund ist nicht mit Geld oder Gut zu bezahlen, und sein Wert ist nicht hoch genug zu schätzen. Ein treuer Freund ist ein Trost im Leben; wer Gott fürchtet, der bekommt solchen Freund. Denn wer Gott fürchtet, der wird auch gute Freundschaft halten; und sein Nächster wird so werden, wie er selbst ist."

 

2.2 Die Situation in unserer Gesellschaft

-> kaum Zeit für Freunde

 

2.3 Wie kann man Freunde gewinnen?

 

2.4 Wovon lebt die Freundschaft?

 

 

3. Sex - Lust oder Frust?

Unterschiede Mann - Frau (vgl. Tabelle in Punkt 1)

Weitere Unterschiede

 

Mann

Frau

  • Geschlechtstrieb ist eine bestimmende Kraft, männliche Sexualität ist stark von Hormonen geprägt
 
  • wollen häufiger Sex (Quantität statt Qualität)
  •  
  • kommen lieber gleich zur Sache
  • wollen gern umworben sein
  • nehmen Zurückweisung sehr persönlich
  • Männlichkeit ist untrennbar mit ihrer Sexualität verbunden
  •  
  • Männer geben Intimität, um Sex zu bekommen
  • Frauen geben Sex, um Intimität zu bekommen
  • Männer brauchen einen Orgasmus, werden von ihrer Lust zu diesem Ziel hingetrieben
  • Bei Frauen zählt der Prozeß
  • Sex gibt neue Power
  • Wenn Frauen zu müde sind, haben sie keine Lust zum Sex
  • Männer lieben Abenteuer, erforschen und experimentieren gerne
  • Frauen bleiben lieber bei der angenehmsten Form
  • Stimulation: Aussehen, Geruch; körperbezogen
  • Stimulation:Berührung, innere Haltung, Handlung, Worte; personenbezogen
  • Männer denken täglich, teilw. stündlich an Sex
  •  
  • Männer tun sich schwer, die Sexualität mit dem Rest ihres Lebens in Verbindung zu bringen
  •  
  • Bedürfnis nach Masturbation (ca. 56% der verheirateten Männer masturbieren)
  •  

    Mehr Normalität bzgl. sexueller Erfahrung!

  • Wenn Männer viel an Sex denken, meinen die Frauen oft, mit ihnen stimme etwas nicht.
  • moralisches Beurteilen von Sex lassen, moralischer Druck beim Thema Selbstbefriedigung muß weg.
  • Denn durch Verurteilung wird es aufregender, ein Tabu, Nervenkitzel => Basis für Perversion und Zerstörung
  • Enge Sittenwächter sorgen dafür, daß der Adrenalinkick des Heimlichen wächst und die Situation erst kompliziert macht.
  • Welche Gefahren bestehen, was kann man dagegen tun

    Wo machen wir uns schuldig?

    Gesprächsfragen: