Kreative Lebensplanung (Teil I)

Unsere Zeit: Wandel statt Stabilität

Du bist einmalig!

Gott hat uns einmalig und wunderbar geschaffen (1. Mo 1; Ps 139) ® das gilt es zu entfalten

Die 5 Themenbereiche:

Wo komme ich her?

Wenn Gott von mir begeistert ist, dann bin ich’s auch! Und zwar von folgendem...

 

 

 

 

 

 

 

 

Vergangenheit: Wo komme ich her?

Bsp Pfeilskizze: unsere Perspektive / reale Perspektive

Familie: Bezug zur Vergangenheit verloren (z.B. ich) – dennoch davon geprägt (z.B. Heirat der "Familie")

  1. Meine Familie

Reden Gottes

"zu mir hat er noch nie was gesagt" ® es gibt mehr als Akustik!

® Aufmerksam sein – es gibt viele Stimmen, doch wir entscheiden, auf wen wir hören

  1. Was Gott zu mir geredet hat
  2. ... durch: einen Bibelvers/Bibeltext ... ein Buch ... eine Predigt/Aussage ... Vorbilder

     

     

    Es gibt Zeiten des Wandels (+/-) und Zeiten des "Stillstands"

  3. Was mich verändert hat

 

 


 

 

Gottes Wort zeigt uns, wie unser Leben gut wird: Ps 34, 13-16

Was Segen bringt:

Wenn wir das Gegenteil tun, schadet es anderen und vor allem uns selbst ® es verhindert Lebensentfaltung!

  1. Lebenshindernisse
  1. Wo habe ich mich schuldig gemacht im Reden und Tun und dies nicht bereinigt?
  2.  

     

  3. Wo wurde ich verletzt und habe nicht vergeben?
  4.  

     

  5. Wo habe ich Beziehungen zerstört und noch nicht um Vergebung gebeten?

 

 

4. Wo stecke ich in (schlechten) Gefühlen fest? (Überheblichkeit, Übertreiben, Neid, Minderwertigkeit, Arroganz, Verachtung)

 

 

Es braucht eine versöhnte Vergangenheit und eine von Hoffnung geprägte Zukunft als Basis für ein erfülltes Heute.

Die Herausforderung ist also, unsere Vergangenheit ernst zu nehmen, daraus zu lernen und sie letztendlich anzunehmen, so wie sie war.Kreative Lebensplanung (Teil II)

Die 5 Themenbereiche:

Was steckt in mir?

Meine von Gott gegebene Verantwortung

Bsp: Gleichnis von den 5 Talenten (Mt 25, 14ff): ... dann reiste er ab. Punkt!

Grundfrage: Was willst du daraus machen?

Entscheidend ist nicht, wieviel man bekommen hat!

Bsp: Aufdruck "In mir stecken ungeahnte Kräfte" – ein Wunsch ist Realität

große Begabung, aber keine
Konzentration auf das
Wesentliche

wenig Begabung, aber
große Konzentration

In der Konzentration ist der durchschnittlich begabte Mensch dem unkonzentrierten Genie weit überlegen.

Bsp: Berufung Mose (2. Mose 3): Wenn Gott das Wesentliche schenkt, ist alles möglich. (Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht: Jesus Christus. Phil 4, 13)

Wichtig: Ich muß mich kennenlernen

  1. Meine Persönlichkeit
  2. Persönlichkeit ist wichtig (Charisma ohne Charakter...)

    Ziel: so werden, wie man ist - sich selbst schätzen - andere akzeptieren und schätzen ® sich kennenlernen



    aufgaben-
    orientiert
     

    beziehungs-
    orientiert

     

    unstrukturiert

     

    strukturiert

    D ominant (aufgabenorientiert, unstrukturiert)

    I nitiativ (bezieungsorientiert, unstrukturiert)

    S tetig (bezieungsorientiert, strukturiert)

    G ewissenhaft (aufgabenorientiert, strukturiert)

    ® siehe Rückseite

    Motivation ist wichtig ® Erfolg/Lebensfreude (z.B. meine Müdigkeit bei der Bundeswehr)

  3. Mein Werte-Profil
  4. Warum stehe ich auf, warum arbeite ich, warum strenge ich mich an, was ist mir wertvoll? ® Grundmotivationen.

    Vorstellung: 60 Geburtstag, 10 Freunde, die mit mir gelebt haben. 3 Fragen:

    Wofür will ich bekannt sein?

    Was will ich erreicht haben?

    Wem will ich gedient haben?

     

  5. Wie gehe ich damit um?
  1. Ich liebe mich so, wie Gott mich geschaffen hat.
  2. Ich gehe verantwortungsvoll mit meinen "Talenten" um.
  3. Ich verstehe und akzeptiere andere Menschen, die anders sind
  4. Ich weiß, daß ich Ergänzung brauche und bin dafür dankbar.
  5. Ich werde immer wieder über meinen Schatten springen und Dinge tun, die mir eigentlich nicht liegen.

Kreative Lebensplanung (Teil III)

Die 5 Themenbereiche:

Wo gehe ich hin?

Wiederholung

Wo komme ich her?

Was steckt in mir?

Du darfst träumen!

Träumen ist keine Planung, sondern kreatives Denken und der Ausdruck unserer Wüünsche.

Es scheint einfacher, alles so zu lassen, wie es ist. Aber:

Ein Schiff ist im Hafen sicher, aber das ist nicht das, wozu Schiffe gebaut werden.

Beispiel: Geh,Abraham, geh! (1. Mo 12): Gott schickt Abraham in ein fremdes Land, weil er eine Berufung für ihn hat. Bedeutung für Abraham: Familie, Heimat, Sicherheit verlassen ® Probleme (Ägypten, Lot, Fremdling) und Segen (Reichtum, Ansehen, Kinder, Beziehung zu Gott).

Wagen, das Unmögliche zu denken!

Ein Bild von mir: So möchte ich sein

(ein Bild malen)

Meine Wünsche für:

Beruf / Ausbildung

Das möchte ich werden / können:

 

Familie / Partnerschaft

Was wünsche ich mir:

 

Leben

Wo und wie möchte ich leben:

Freizeit

Das möchte ich tun, das will ich erleben, können, erreichen

 

Ziele formulieren

Warum Ziele? – es kommt ja doch alles anders...

Die Bedeutung von Zielen

Warum wir nicht gerne Ziele formulieren

Warum wir nicht gerne Ziele formulieren:

Meine Visionen, Wünsche, Ziele für die nächsten 3 – 5 Jahre für den Bereich

Beruf / Ausbildung:

Partnerschaft / Familie:

Gemeinde / geistl. Leben:

Freizeitgestaltung / Hobbies:

 

Unser Leben ist wie ein Haus, das wir bauen (wir sind ein Tempel des Heiligen Geistes!). Gott sagt uns:

Wenn nicht der Herr das Haus baut, müht sich jeder umsonst, der daran baut.
Ps 127,1

Lege deine Pläne Gott hin und gib ihm die Führung deines Lebens.

Kreative Lebensplanung (Teil IV)

Die 5 Themenbereiche:

Wie komme ich weiter?

Bestandsaufnahme: Träume ® Ziele ® Wie kommen wir weiter?

Wo stehe ich und wo will ich hin?

Mit was beschäftige ich mich derzeit hauptsächlich (Bereich: Beruf, Beziehungen, Gott, Freizeit):

 

Bin ich damit zufrieden?

(Wenn nein: warum, was möchte ich anders haben, traue ich mir eine Veränderung zu?)

 

"Change it, leave it or love it."

 

Es ändert sich ja doch nichts. ® Aber du hast alle Möglichkeiten, etwas zu verändern!

Ich erreiche doch nicht, was ich will. ® "Alles ist möglich dem, der da glaubt." Wenn du willst und Gott will, dann wirst du es schaffen. Doch: bedenke die Kosten! ® das bedeutet Arbeit

 

Bin ich bereit, die Kosten zu bezahlen?

 

 

Zwei wichtige Grundfähigkeiten unseres Leben: Arbeiten und Genießen.

Arbeit

Es ist lebensnotwendig, daß wir für eine Sache arbeiten, kämpfen und durchzuhalten können. ® Leidenschaft!

Ich schätze mich selbst noch nicht so ein, daß ich's ergriffen habe. Eins aber sage ich: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist, und jage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus. (Phil 3, 13)

Nimm dir Ziele vor, bedenke, ob du den Preis dafür bezahlen willst. Und dann: setze alles daran, sie zu erreichen.

Bsp: Jahresziele

Träume ® Ziele ® konkrete Ziele: Die Ziele formulieren, die man sich konkret vornimmt.

Das will ich als Nächstes erreichen:

Das muß ich dafür tun:

 

Genießen

Genieße das Leben mit der Frau, die du liebst, alle Tage deines nichtigen Lebens, das er dir unter der Sonne gegeben hat, all deine nichtigen Tage hindurch! Denn das ist dein Anteil am Leben und an deinem Mühen, womit du dich abmühst unter der Sonne. (Pred 9, 9)

Feiern: Darüber nachdenken, welche Zeichen der Liebe Gottes in meinem Leben erkennbar sind. Der Mensch, der die Geschenke Gottes nicht erkennt, wird immer ärmer. Dankbarkeit ist der Schlüssel zur Zufriedenheit.

Menschen ehren: Wir ehren Gott über alles. Aber Gott hat uns Menschen mit Würde geschaffen. Er begegnet uns mit Würde (Ri 6, 12; 1. Kor 3, 9). Wer die Würde anderer Menschen nicht zu respektieren lernt, kann auch die eigene Würde nicht schätzen.

Fehlentwicklungen: Stolz - Minderwertigkeit

 

Kleine Feste feiern: Etwas tun, an dem man sich besonders freut – das nicht zur Normalität werden soll.

 

Den Augenblick genießen: Genießen heißt, im Jetzt zu leben und nicht schon an Morgen zu denken – den Augenblick dankbar annehmen.

Wo kannst Du das Leben genießen?

Schenken: Anderen oder sich selbst eine Freude zu machen ist eine Kunst und erfreut mich selbst und den anderen.

Kannst du das Leben genießen?

 

Motivation und Depression

Motivation: macht das Leben hell und schön.

Depression: macht das Leben schwer und dunkel.

Depressionsliste: Was trifft für mich zu?

Motivationsliste: Was macht mir Freude, was motiviert mich, was hilft mir, zu genießen?

 

 

 

 

 

 

Kreative Lebensplanung (Teil V)

Die 5 Themenbereiche:

Wer hilft mir dabei?

Wir sind nicht alleine auf der Welt.

Hebr 12,1: Wir sollen auf andere Menschen schauen. Auf was wir schauen, das prägt uns.
Bsp: Einer bestimmt das Betriebsklima ® Nachahmer. Bsp: Kinder handeln wie im Film

Hebr 12, 2: Auf Jesus schauen.
Vergleich: "Star"/verliebt sein ® über ihn reden, was er getan hat, was ich mit ihm erlebt habe.

F: Begriff "Mentor": Was ist ein Mentor?

 

  1. Was ist ein Mentor?
  2. Mentoren sind Menschen, die jemand anderen in Lernprozessen begleiten.

    Menschen: nicht Bücher, Filme... - auch Jesus ist ein Mentor

    anderen: Die Gabe, nicht auf das eigene zu Wohl schauen, sondern den anderen fördern.

    Lernprozessen: Mentoring erfordert die Bereitschaft zu Veränderung und Wachstum

    begleiten: es ist ein Prozess, kein "Kick"

    Ein Mentor ist eine Person mit einer dienenden, gebenden und
    ermutigenden Haltung, die/der das Potential in einer anderen Person
    sieht und diese Person fördert auf dem Weg seiner Lebensentfaltung.

    Bsp: Studie über 600 Führungspersönlichkeiten: alle hatten in ihrem Leben eine oder mehrere Personen, die ihnen entscheidend bei ihrer persönlichen Entwicklung weiterhalfen.

    Biblische Beispiele für Mentoring:

    Mose ® Josua

    Elia ® Elisa

    Paulus ® Timotheus

    Das Ziel: ® Mentoren haben

    ® Mentor sein

    Wie muß ein guter Mentor sein?

    Wir lernen durch Kopie und Nachahmung.

    Problem Schule: die Lücke zwischen Lehrer und Lernendem.

    Verstand vs. Sinne: Sprache, Bewegung, Aussehen.

    Bsp Ehe: wo gibt es Vorbilder außer den Eltern?

     

  3. Aufgaben des Mentoring

Ein Mentor hat einen Riecher für nicht entwickeltes Potential – Voraussetzung ist, daß die Person lernbegierig ist.

Gibt es bei mir eine Fähigkeit, die bisher unterschätzt wurde?

Entdecken, wo der rote Faden im Leben eines Menschen ist.

Berufung ist mehr als Potential!

Aufgaben finden, die in neues Gebiete führen.

Welche Herausforderung wünsche ich mir?

(nicht "Mit dem Motorrad durch Afrika", sondern bezogen auf das Potential).

Den Schüler lehren, sich selbst kritisch zu betrachten und neue Schritte zu planen.

Verantwortung muß gelernt werden – rauskommen aus der Einstellung: Eltern/Lehrer/Chef ... sind schuld.

Vollmacht bekommt man immer übertragen – dazu ist ein Mentor notwendig.

  1. Verschiedene Mentoren
  2. Der historische Mentor

    (durch Lesen, Film etc kennenlernen. Bsp: Keith Green)

    Ein historisches Vorbild für mich:

     

    Das lebende Vorbild

    Vorbilder für bestimmte Bereiche sind:

     

    Der Ratgeber

    Lose oder enge Beziehung mit gelegentlichen Gesprächen über persönliche Anliegen.

    Eine Situation, wo mir jemand einen wichtigen / hilfreichen Rat gab:

    Der Förderer

    Jemand sieht mich (über längere Zeit) und öffnet mir Wege, Hilfe, Herausforderung.

    Personen, die mich fördern:

     

    Der Trainer

    Gemeinsam Ziele definieren und zusammen Schritte gehen – Ermutigung und Korrektur.

     

  3. Selbst Mentor sein

Wo habe ich die Chance oder die Aufgabe, Mentor für jemand anderen zu sein?